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Auszubildende beim Lesen und Schreiben unterstützen

Im Projektbereich Arbeitswelt steht in der aktuellen Förderphase die Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Trier (HWK) und den Akteuren aus dem berufsbildenden Schulbereich im Mittelpunkt.

Grundbildung im Fokus der Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung

Eine Zielgruppe, die trotz steigender Angebote im Übergangsbereich durch das Hilfsnetz hindurchzurutschen droht, sind junge Erwachsene ohne ausreichende Lese- und Schreibkenntnisse zu Beginn ihrer Berufsausbildung. Bedenkt man, dass es durch die zunehmende Technologisierung in ein paar Jahren kaum noch Berufe gibt, die nicht ein Mindestmaß an Schriftsprachkenntnissen erfordern, erscheint der Handlungsbedarf umso dringlicher.

Zusammen mit den Kooperationspartnern aus dem Bereich der Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU) sowie dem Projekt „Ausbildungsbetreuung. Vermeidung von Lehrabbrüchen und Sicherung des Ausbildungserfolges“ erarbeitet APAG zur Zeit ein Konzept zur Unterstützung von Auszubildenden im ersten Lehrjahr, die ihre Lese- und Schreibfertigkeiten verbessern möchten. Einen verstärkten fachlichen Austausch pflegen wir zudem mit den beiden Projekten MekoBASIS (Universität der Bundeswehr München, Katholische Erwachsenenbildung) und AlphaGrund (Institut der Deutschen Wirtschaft).

Entwicklung einer Unterstützungskette

Ziel dieses Projektbereichs ist der Aufbau einer lückenlosen Unterstützungskette am Standort der ÜLU, die von der Erstberatung vor Ort, über eine niederschwellige Diagnostik bis hin zur konkreten Unterstützung durch Lernmaterialien und  Lernpatenschaften reicht. Flankierende Multiplikatorenschulungen sowie gezielte Fortbildungen zu Lehr- und Lernmaterialien, aber auch Basiswissen zu Lernstrategien runden das Angebot ab.

Bei den Berufsbildenden Schulen steht vor allem die Sensibilisierung von Lehrkräften im Vordergrund. Darüber hinaus erhalten interessierte Lehrer die Möglichkeit an Schulungen teilzunehmen, die allgemeine und berufsspezifische Übungsmaterialien und Lernprogramme sowohl für Muttersprachler, als auch für Migranten thematisieren.

 

Ansprechpartnerin

Institution: Projekt Knotenpunkte

Frau Annelie Cremer-Freis
Domfreihof 1a
54290 Trier

Telefon: 0651/718-2444

Zentrale E-Mail: Kontaktformular

Kooperationspartner: