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Arbeitsmaterial zur Gestaltung alltagsorientierter Grundbildungsangebote

Produkte aus dem Projekt Knotenpunkte sind jetzt verfügbar

Im Rahmen unserer Projektarbeit sind in den drei Teilbereichen Family Literacy | Gesundheit | Alltagsrechnen Produkte für den praktischen Einsatz in vielfältigen Beratungs-, Lehr- und Lernsettings entstanden.

Als Ergebnis unserer Arbeit im Projekt Knotenpunkte für Grundbildung sind verschiedene Produkte entstanden, die für alltagsorientierte Grundbildungsangebote genutzt werden können.

Alle nachfolgenden Materialien sind kostenfrei verfügbar und können zur weiteren Nutzung heruntergeladen werden. Ebenso stehen in kleiner Auflage gedruckte Versionen der drei Handreichungen im Bereich Family Literacy, die Impulskarten zu Gesundheit und Alltagsrechnen sowie für lokale Partner die Beratungslandkarte zur Verfügung. Gegen Übernahme der Portokosten können die Materialien bei uns bestellt werden können. Schreiben Sie uns dazu gerne eine Mail.

Family Literacy 

Sprachlernprozesse bleiben, wenn sie in einem familiären Kontext eingebunden sind, nicht auf das Kind begrenzt, sondern wirken auf die Eltern und die Familie insgesamt. Doch mit welchen Angeboten lassen sich gering literalisierte Eltern ansprechen und motivieren, Lese- und Schreibaktivitäten in den familiären Alltag zu integrieren?
Die vorliegenden Broschüren nehmen ihren Ausgangspunkt im Family Literacy Ansatz und der Idee, die Eltern aktiv und niedrigschwellig mit in die Sprachförderung und -bildung ihrer Kinder einzubeziehen und dadurch auch die elterliche Literalität zu fördern. Am Anfang steht die Mündlichkeit, so dass auch Eltern, die große Probleme beim Lesen und Schreiben haben, gut mitmachen können. Je nach Ausgestaltung der Übungen (Binnendifferenzierung) sind die Materialien dann für alle Alpha-Level geeignet.
Zielgruppen der Broschüren sind pädagogische Fachkräfte und Ehrenamtliche an familienpädagogisch ausgerichteten Einrichtungen, die die Elternmitarbeit und / oder die Bildungsarbeit mit Familien stärken möchten.

Handreichung zur erweiterten Sprachförderung ("Materialkiste")

Die Sprachförderung des eigenen Kindes sollte idealerweise nicht in der Kita enden, sondern auch Bestandteil in der gemeinsam genutzten Zeit von Eltern und Kindern sein. Aber wie kann dies gelingen, wenn ein oder beide Elternteile (noch) Schwierigkeiten mit dem Lesen und/oder Schreiben haben? In unserer Handreichung zeigen wir rund um das textfreie Bilderbuch, wie Eltern ihre Kinder unterstützen können und dabei zusätzlich ihre eigene Literalitätsentwicklung verbessern.

Zielgruppe der Handreichung sind Fachkräfte, die in Mehrgenerationenhäusern tätig sind, Erzieherinnen und Erzieher, die ihre Elternarbeit ausbauen möchten sowie Dozentinnen und Dozenten, die in der Erwachsenenbildung (z.B. an Volkshochschulen) tätig sind.

Das bietet die Handreichung: Im Zentrum steht das dialogische Lesen, welches anhand verschiedener Materialien in Eltern-Kind-Angeboten eingeübt werden kann. Darüber hinaus werden Vorschläge gemacht, wie textfreie Bilderbücher und begleitende Freiarbeitsmaterialien in reine Elternangebote integriert werden können. Dazu wurden bei der Materialentwicklung unterschiedliche Lerntypen sowie Variationen für verschiedenen Alpha-Levels berücksichtigt. Flankierende didaktische Kommentare und Faktenblätter erleichtern den Fachkräften den Einstieg ins praktische Arbeiten.

Download: Handreichung zur erweiterten Sprachförderung in der Family Literacy Arbeit

Erklärvideo zur Materialkiste

Erklärvideo zum Praxisbeispiel Märchen

 

Family Literacy in der Grundbildung – Teil 1: Mit Eltern im Gespräch. Informationen und Materialien für die Praxis.

Neben einer Einführung zum Thema Family Literacy, Hintergrundinformationen zu der Gruppe gering literalisierter Eltern und ersten Beispielen für Eltern-Kind-Angebote gibt die Broschüre durch Reflexionsübungen Impulse, um konkret mit Eltern über die Anwendung von Sprache in der Familie nachzudenken. Schließlich nehmen Anleitungen und Übungen breiten Raum ein, die Eltern darin unterstützen, selbst alltagsintegriertes Sprechen in ihrem familiären Alltag umzusetzen.

Download: Handreichung - Mit Eltern im Gespräch

Family Literacy in der Grundbildung – Teil 2: Erzählen mit Bildern. Informationen und Materialien für die Praxis.

Die Broschüre stellt die Fortsetzung vom ersten Teil dar, baut aber nicht direkt auf ihm auf. Ihr Ziel ist es, Freude an der Bildbetrachtung zu vermitteln, analytische Fähigkeiten zu üben, das Gesehene zu versprachlichen und sich gemeinsam darüber auszutauschen. Zentrale Technik ist das Erschließen von Bildern durch Fragen. Schwerpunkt ist hier die Betrachtung von Bilderbüchern mit und ohne Text. Abschließend wird aber auch deutlich, dass uns Bilder überall im Familienalltag begegnen und wir sie erst entschlüsseln müssen (Videoclips, Gesichter).

Download: Handreichung - Erzählen mit Bildern

 

Erklärvideo zum Material Mit Eltern im Gespräch / Erzählen mit Bildern


Gesundheit und Alltagsrechnen

Impulskarten

Die vorliegenden Impulskarten sollen neben Leseanlässen, gezielte Anstöße zum Schreiben und Rechnen sowie zur Selbstreflexion bieten.
Die Aufgabenstellungen beziehen sich auf unterschiedlichste Alltagssituationen aus den beiden Themenfeldern Gesundheitsförderung und Alltagsrechnen.

Die Karten können insgesamt unabhängig voneinander genutzt werden und sind somit als vielfältige Ergänzung verschiedenster Lernangebote denkbar. Ein Teil der Karten richtet sich in seiner inhaltlichen Ausrichtung gezielt an die Lebenswelt von Familien.
Der Aufgabenumfang der Karten ist unterschiedlich groß sowie auch das Schwierigkeitslevel unterschiedlich hoch. Als grobe Orientierung richten sich die Impulskarten allerdings in erster Linie an Teilnehmende mit höherem Alpha-Level (3) und dem Bereich Deutsch als Erstsprache.

Download: Impulskarten Gesundheitsförderung 

Download: Impulskarten Alltagsrechnen

 

Informationskarten zur Ersten Hilfe (bei Kindernotfällen)

Die Informationskarten dienen als Grundlage, sich das Themengebiet der Gefahrenvermeidung und Ersten Hilfe zu erschließen. Gemeinsam mit einer Kinderkrankenschwester, die sich seit langem auch in der Familienhilfe engagiert, sind die Themen ausgewählt und erarbeitet worden. Inhaltlich orientieren sich die Karten in Bezug auf Komplexität und Darstellung überwiegend am Alpha-Level 3.

Download: Informationskarten Erste Hilfe bei Kindernotfällen

 

Informations- und Arbeitsblätter zu verschiedenen Themen im Bereich der Gesundheitsförderung

Diese Arbeitsmaterialien sind im Vergleich zu den Impulskarten komplexer aufgebaut und beinhalten neben grundlegenden Informationen und Tipps auch Arbeitsaufträge im Sinne der Selbstreflexion. Um die Komplexität zu reduzieren, ist es sehr gut möglich nur einzelne Arbeitsblätter in das Lernsetting einzubauen.

Download:

 

Informations- und Arbeitsblätter im Bereich Alltagsrechnen

Mit unserem Kooperationspartner Palais e.V., sind unterschiedliche Materialsets aus dem Bereich Alltagsrechnen entstanden. Der Palais e.V. führt unterschiedliche Maßnahmen für arbeitssuchende Menschen durch. In der Materialentwicklung wurden neben den Themen Wohnen und Orientierung in der eigenen Stadt – Arbeit mit Stadtplänen, die methodischen Vorgehensweisen „Rollenspiel“ sowie „Arbeit mit Fallgeschichten“ berücksichtigt. Die aufgezeigten Anregungen sollen impulsgebend für Dozenten und/oder Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen in der Arbeit mit Gruppen sein.

Download: Alltagsrechnen_Wohnen

Download: Alltagsrechnen_Orientierung in der eigenen Stadt 

 

Hinweis: Die Informations- und Arbeitsblätter zur Gesundheit und Alltagsrechnen stehen derzeit nur digital zur Verfügung.

Zum übersichtlichen Ausdrucken und Abheften der verschiedenen Informations- und Arbeitsblätter steht deshalb im DIN A4 Format eine Vorlage für einen Ringordner zur Verfügung.

Download: Deckblatt und Rückblatt_Impulsmaterial Gesundheit und Alltagsrechnen

Download: Deckblatt und Rückblatt_Impulsmaterial Gesundheit und Alltagsrechnen_mit Beschnitt

 

Erklärvideo zum Material Gesundheitsförderung

Erklärvideo zum Material Alltagsrechnen


 

Trierer Beratungslandkarte

Als Blaupause für ein niederschwelliges Verweissystem versteht sich die Trierer Beratungslandkarte. Sie bündelt verschiedene Beratungseinrichtungen im Trierer Stadtkern, die Menschen in Multiproblemlagen beraten. Das Besondere: Alle Kooperationseinrichtungen sind zur Problematik unzureichender Lese- und Schreibkenntnisse geschult und können entsprechend sensibel mit Betroffenen umgehen.

Download: Trierer Beratungslandkarte

Hinweis: Für Akteure aus Trier oder den umliegenden Landkreisen steht die Beratungslandkarte ebenfalls als papierbasierter Abreißblock im Din A3 Format zur Verfügung. 

Weitere Informationen zur Beratungslandkarte gibt es zudem in diesem kurzen Erklärvideo.

 

 

 
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